Einige informative und nützliche Tipps rund um das Thema Luftverkehr


Waren Sie schon immer neugierig und wollten wissen, wie man eine Boeing 747 landet? Hier finden Sie alles was Sie dazu wissen sollten!

1. Setzen Sie sich auf den linken Sessel im Cockpit und setzen Sie die Kopfhörer auf. Direkt vor sich, mittig zu Ihrer Rechten sehen Sie den Schubhebel. Unter dem Schubhebel finden Sie einen Knopf. Drehen Sie an diesem Knopf bis die internationale Notfallfrequenz 121,500 erscheint. Hier wäre es nun gut Ihre Flugnummer zu wissen. Geben Sie diese gemeinsam mit dem Wort "Mayday" an den Lotsen am anderen Ende des Funks durch. Mayday ist der internationale Notruf im Funksprechverkehr.

2. Als nächstes müssen Sie dem Autopilot zu verstehen geben, dass er das Flugzeug für Sie landen soll. Dazu benötigen Sie vom Lotsen den Kurs zum nächsten Flughafen. Diesen geben Sie in das Kontroll-Panel ein, das sich oben rechts auf Augenhöhe befindet. Auf Einstellknöpfen mit den Aufschriften HDG (=Heading/ Kurs) und ALT (=Altitude/ Höhe) geben Sie die Daten ein. Drücken Sie anschließend den Knopf mit der Aufschrift FLCH. Wenn Sie alles richtig gemacht haben wird das Flugzeug nun automatisch in den Sinkflug gehen.

3. Wenn Sie es bis hierhin geschafft haben ist der Rest nur noch ein Kinderspiel: Beobachten Sie auf dem linken Bildschirm vor Ihnen die Flughöhe. Sinkt das Flugzeug unter 10.000 Fuß müssen Sie abbremsen. Hierzu stellen Sie den Schalter IAS/MACH der vor Ihnen rechts liegt auf 250. Anschließend müssen Sie noch den endgültigen Kurs in den Navigationscomputer, der sich neben dem IAS/MACH Schalter befindet, eintippen.

4. Nun fahren Sie die Landeklappen mit dem Hebel mit der Aufschrift FLCH aus, der sich rechts neben dem Schubhebel findet. Aktivieren Sie den "Approach Mode" (=Landemodus) und drücken den Knopf DN (=Down). Um schwerere Verletzungen zu vermeiden bereiten Sie das Kabinenpersonal und Ihre Mitpassagiere auf die nun bevorstehende, raue Landung vor.

5. Mit etwas Glück sind Sie sicher gelandet und können bald wieder festen Boden unter Ihren Füßen spüren. Doch erst sollten Sie noch die Triebwerke ausschalten.

6. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihre erste Landung erfolgreich hinter sich gebracht!


Indische Trainingmethoden auf dem Prüfstand!

Indische Flugbegleiter werden seit Kurzem darauf trainiert, die Piloten am Einschlafen zu hindern. Ein neues Gesetz der indischen Zivilluftfahrtbehörde DGCA schreibt vor, dass die Flugbegleiter jede halbe Stunde auf Stippvisite (engl: flying visit) im Cockpit vorbeischauen sollen. Dadurch sollen die Piloten wach gehalten werden. Grund für das neue Gesetz sei angeblich ein Vorfall bei der Fluggesellschaft Air India, bei dem im vergangenen Jahr die Piloten auf einem Flug von Dubai nach Bombay eingeschlafen sein sollen und über ihren Zielort schlichtweg hinweg geflogen sein sollen. Auch die Landeanweisungen der Bodenkontrolle konnte die Piloten nicht aus ihren Träumen reißen. Sie flogen auf voller Höhe weiter Richtung Touristenregion Goa. Der Tower ging zunächst von einer Entführung aus, konnte die Piloten aber schließlich mit einem Alarmsignal aus dem Tiefschlaf wecken. Da dieser Vorfall kein Einzelfall gewesen sein soll wurde das neue Gesetz aus der Taufe gehoben.



Zu dick - was nun?

Übergewicht und Flugzeug - das passt nicht zusammen. Diese schmerzliche Erfahrung mussten kürzlich zehn indische Flugbegleiterinnen der indischen Fluggesellschaft Air India machen. Die indischen Flugbegleiterinnen, die wegen ihres Übergewichts zunächst als Bodenpersonal eingesetzt worden waren, hatten genügend Zeit bekommen um abzunehmen und so den Fitness-Anforderungen der Air India wieder zu entsprechen. Die zehn Flugbegleiterinnen hatten dies jedoch nicht getan und wollten gleichzeitig nicht dauerhaft als Bodenpersonal arbeiten. Daher sah sich Air India gezwungen die widerwilligen Flugbegleiterinnen zu entlassen.


Der Anwalt der Damen hat daher nun beim Obersten Gerichtshof Beschwerde eingelegt. Ob sie damit durchkommen werden ist fraglich. Hatte das Gericht erst vergangenes Jahr Air India das Recht zugesprochen, übergewichtige Flugbegleiterinnen anderweitig einzusetzen. Grund für diese Entscheidung: Die Konkurrenzfähigkeit der ehemals staatlichen Fluggesellschaft Air India zu stärken. Seit der Zulassung privatwirtschaftlicher Fluggesellschaften, wie beispielsweise Kingfisher oder Jet Airways, die damit werben, die schönsten Flugbegleiterinnen zu haben, steht Air India unter großem Druck.
Die Grenze für Übergewicht bei Air India liegt für eine 18-jährige, die 152 Zentimeter groß ist, bei 50 Kilogramm, bei einer 26-jährigen gleicher Körpergröße bei 56 Kilogramm.

Probleme mit Übergewicht haben auch die kanadischen Fluggesellschaften. Fettleibige Flugpassagiere dürfen nun zwei Sitze in Anspruch nehmen - obwohl sie nur einen bezahlt haben. Lassen sich die Armlehnen des Sitzes nicht mehr schließen müssen zwei Sitze von dem übergewichtigen Passagier belegt werden. Grundlage dieses neuen Anspruches ist die Wertung des Obersten Gerichtshofes in Ottawa, der Fettleibigkeit als "funktionelle Behinderung" ansieht. Die grösste Fluggesellschaft Kanadas, Air Canada, beziffert die durch diese neue Regelung entstehenden Kosten auf rund 3,8 Mill. Euro.


Doch tatsächlich gibt es überall auf der Welt Flughäfen mit lustigen, bizarren oder schlüpfrigen Namen – wenn man sie nur ins Deutsche übersetzt. Das englischsprachige Flugbuchungsportal Skyscanner hat diese und mehr aus seiner Datenbank mit über 10 000 Flughäfen herausgefischt.

Nach jedem Flug füllen Piloten ein Formular aus, auf dem sie die Mechaniker über Probleme informieren, die während des Flugs aufgetreten sind, und die eine Reparatur oder Korrektur erfordern. Die Mechaniker informieren im Gegenzug auf dem unteren Teil des Formulars die Piloten darüber, welche Maßnahmen sie jeweils ergriffen haben, bevor das Flugzeug wieder startet. Man kann nicht behaupten, dass das Bodenpersonal oder die Ingenieure hierbei humorlos wären.

Die kuriosesten Erlebnisse über den Wolken
Turbulenzen, holprige Landungen, uralte Flugzeuge – wer viel fliegt, erlebt auch Ungemach an Bord. Ein Buch hat irrwitzige Pilotendurchsagen gesammelt.
Auf einem Flug von Bangkok nach Malaysia war die Maschine der Malaysia Airlines personell nur sehr dünn besetzt. Da der Flug zudem kurz war, fragte die Stewardess, ob wir einverstanden wären, auf die Sicherheitshinweise zu verzichten. Alle waren es, bis auf eine ältere amerikanische Dame. Daraufhin ging die Stewardess zu ihr und sagte: „Listen Lady, it’s very easy: we crash, you die!“ („Hören Sie zu, es ist ganz einfach: Wir stürzen ab, Sie sterben!“)

Tower: "Um Lärm zu vermeiden, schwenken sie bitte 45 Grad nach rechts."
Pilot: "Was können wir in 35.000 Fuß Höhe schon für Lärm machen?"
Tower: "Den Krach, wenn ihre 737 mit der 747 vor Ihnen zusammenstößt!"


Pilot: "Bratislava Tower, hier ist Oscar Oscar Kilo ILS 16"
Tower: "Oscar Oscar Kilo, Guten Tag, Landebahn 16 ist frei, Wind ist ruhig und übrigens, das hier ist Wien Tower."
Pilot: "Bitte bestätigen, das ist NICHT Bratislava?"
Tower: "Sie können mir glauben: Hier ist Wien"
Pilot: "Wieso Wien? Warum? Wir wollen nach Bratislava und nicht nach Wien!"
Tower: "Oscar Oscar Kilo, Roger. Brechen Sie den Anflug ab, drehen Sie nach links ab und steigen Sie auf 1500 Meter - nach Bratislava."


Tower zu einem Piloten, der besonders hart aufsetzte: "Eine Landung soll
ja kein Geheimnis sein. Die Passagiere sollen ruhig wissen, wann sie unten sind."
Pilot: "Macht nichts. Die klatschen eh immer."